Zypriotische Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste richtet Forschungsstelle für Kulturdiplomatie ein

Zypern-Akademie gründet Forschungsbüro für Kulturdiplomatie

  • Die Cyprus Academy of Sciences, Letters and Arts hat ein neues Forschungsbüro für Kulturdiplomatie gegründet.
  • Das Büro soll als wissenschaftliches Zentrum für Kulturdiplomatie, internationale Kulturbeziehungen und Kulturpolitik dienen.
  • Zum wissenschaftlichen Direktor wurde Marios Joannou Elia ernannt; er übernimmt auch den Vorsitz des Lenkungsausschusses.
  • Ziel ist es, Forschung, Diplomatie, künstlerische Schöpfung und internationale Netzwerke zu verbinden und die Präsenz Zyperns weltweit zu stärken.
  • Geplant sind unter anderem internationale Partnerschaften, Konferenzen, Symposien, Workshops, Ausstellungen, Publikationen sowie die Teilnahme an europäischen und internationalen Forschungsprogrammen.

    Neue Einrichtung soll Forschung, internationale Kulturbeziehungen und kulturelle Außenwirkung der Republik Zypern stärken

    Die Cyprus Academy of Sciences, Letters and Arts hat ein Forschungsbüro für Kulturdiplomatie eingerichtet. Die neue Struktur soll nach Angaben der Akademie als wissenschaftliches und forschungsorientiertes Zentrum für Kulturdiplomatie, internationale Kulturbeziehungen und Kulturpolitik dienen. Damit schafft die Akademie eine institutionelle Plattform, die Forschung, künstlerische Schöpfung, internationale Netzwerke und außenkulturelle Präsenz enger miteinander verbinden soll.

    Zum wissenschaftlichen Direktor des neuen Cultural Diplomacy Research Office wurde der Akademiker Marios Joannou Elia ernannt. Er wird zugleich den Vorsitz des Lenkungsausschusses übernehmen. In einer Erklärung gegenüber der Cyprus News Agency bezeichnete Joannou Elia Kulturdiplomatie als ein Feld des Wissens, der Kreativität und des internationalen Engagements.

    Mit der Gründung des Büros wolle man Forschung mit Diplomatie, künstlerischer Schöpfung und internationalen Netzwerken verbinden, sagte Joannou Elia. Ziel sei es, neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit zu schaffen und eine bedeutungsvolle Präsenz Zyperns in der Welt zu fördern.

    Der Lenkungsausschuss des neuen Büros umfasst neben Joannou Elia auch die Akademikerin Elena Mouzala als stellvertretende Vorsitzende, den Akademiker Kyriakos Demetriou als Sekretär sowie Christina Ioannou als administrative Sekretärin.

    Nach Angaben der Akademie ist die Einrichtung des Büros Teil ihrer Strategie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit zu stärken. Zugleich soll die Republik Zypern durch Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur international sichtbarer gemacht werden.

    Kulturdiplomatie als Verbindung von Forschung, Kunst und Außenbeziehungen

    Das neue Forschungsbüro ist auf ein Feld ausgerichtet, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Kulturdiplomatie. Darunter versteht die Akademie nicht nur kulturelle Präsentation im Ausland, sondern auch Forschung, Dokumentation, akademische Analyse, internationale Kooperation und interkulturellen Dialog.

    Marios Joannou Elia beschrieb Kulturdiplomatie als ein Gebiet, in dem Wissen, Kreativität und internationales Engagement zusammenkommen. Diese Beschreibung zeigt, dass das neue Büro nicht allein als organisatorische Einheit für Veranstaltungen gedacht ist. Vielmehr soll es als wissenschaftlicher und forschungsbezogener Knotenpunkt arbeiten.

    Die Verbindung von Forschung und Diplomatie ist dabei zentral. Kultur wird nicht nur als Ausdruck nationaler Identität verstanden, sondern auch als Mittel der Kommunikation, Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Staaten, Institutionen und Gesellschaften.

    Für Zypern kann ein solcher Ansatz besondere Bedeutung haben. Die Insel verfügt über ein reiches kulturelles Erbe, eine lange Geschichte, eine vielfältige künstlerische Gegenwart und eine geostrategische Lage zwischen Europa, dem östlichen Mittelmeer und der weiteren Region. Das Forschungsbüro soll dazu beitragen, diese Dimensionen wissenschaftlich zu erfassen und international zu vermitteln.

    Marios Joannou Elia übernimmt wissenschaftliche Leitung

    Die Ernennung von Marios Joannou Elia zum wissenschaftlichen Direktor des Büros ist ein zentraler Bestandteil der neuen Struktur. Er wird nicht nur die wissenschaftliche Leitung übernehmen, sondern auch den Lenkungsausschuss führen.

    In seiner Stellungnahme gegenüber CNA sagte Joannou Elia, durch die Einrichtung des Büros solle Forschung mit Diplomatie, künstlerischer Schöpfung und internationalen Netzwerken verbunden werden. Dadurch sollten neue Möglichkeiten der Kooperation entstehen und Zyperns Präsenz in der Welt sinnvoll gestärkt werden.

    Seine Aussage macht deutlich, dass das Büro sowohl akademisch als auch praktisch ausgerichtet ist. Es soll forschen, dokumentieren und analysieren, aber zugleich auch Beziehungen aufbauen, internationale Programme entwickeln und kulturelle Initiativen ermöglichen.

    Die Verbindung von wissenschaftlicher Arbeit und internationalem Engagement ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Zielsetzung.

    Zusammensetzung des Lenkungsausschusses

    Der Lenkungsausschuss des Cultural Diplomacy Research Office setzt sich aus mehreren Personen zusammen. Akademiker Marios Joannou Elia übernimmt den Vorsitz. Akademikerin Elena Mouzala fungiert als stellvertretende Vorsitzende. Akademiker Kyriakos Demetriou wurde zum Sekretär ernannt. Christina Ioannou übernimmt die Funktion der administrativen Sekretärin.

    Diese Struktur verbindet wissenschaftliche Leitung, organisatorische Verantwortung und administrative Koordination. Der Lenkungsausschuss soll die Arbeit des Büros steuern und dessen strategische Ausrichtung begleiten.

    Die Pressemitteilung nennt keine weiteren Mitglieder oder Details zur Arbeitsweise des Ausschusses. Aus den Angaben geht jedoch hervor, dass das Büro von Anfang an institutionell innerhalb der Akademie verankert ist und über eine eigene Führungsstruktur verfügt.

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Teil einer Strategie zur Stärkung von Forschung und internationaler Zusammenarbeit

Nach Angaben der Cyprus Academy of Sciences, Letters and Arts ist die Gründung des Büros Teil einer umfassenderen Strategie. Diese zielt darauf ab, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit zu stärken.

Die Akademie möchte außerdem die Republik Zypern durch Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur fördern. Damit wird die Gründung nicht als isolierte Maßnahme verstanden, sondern als Bestandteil einer institutionellen Ausrichtung, die Zyperns akademische und kulturelle Präsenz international ausbauen soll.

Das neue Büro soll diese Strategie konkret unterstützen. Es soll Forschung und Dokumentation im Bereich Kulturdiplomatie vorantreiben und Initiativen entwickeln, die die internationale kulturelle Präsenz Zyperns und der Akademie stärken.

Hauptauftrag: Forschung, Dokumentation und akademische Studie

Die Hauptaufgabe des neuen Büros liegt in der Förderung von Forschung, Dokumentation und akademischer Untersuchung im Bereich der Kulturdiplomatie. Damit wird das Büro ausdrücklich als wissenschaftliche Einrichtung definiert.

Forschung in diesem Bereich kann viele Dimensionen umfassen: die Untersuchung kultureller Außenbeziehungen, die Analyse internationaler Kulturpolitik, die Dokumentation kultureller Netzwerke, die Erforschung von kulturellem Erbe und zeitgenössischer Kunst sowie die Frage, wie Kultur zur internationalen Verständigung beitragen kann.

Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Forschungsthemen oder ersten Projekte. Sie beschreibt jedoch den allgemeinen Auftrag, das Feld der Kulturdiplomatie wissenschaftlich zu entwickeln und die akademische Auseinandersetzung damit zu fördern.

Internationale kulturelle Präsenz Zyperns stärken

Ein zentrales Ziel des Büros ist die Stärkung der internationalen kulturellen Präsenz der Republik Zypern. Dies soll durch Forschung, Kooperationen, Veranstaltungen, Publikationen und internationale Programme geschehen.

Die Akademie sieht Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur als Wege, um Zypern international sichtbarer zu machen. Dabei geht es nicht allein um Repräsentation, sondern auch um Austausch und Dialog.

Das Büro soll die kulturelle Präsenz Zyperns auf mehreren Ebenen fördern:

  • durch wissenschaftliche Studien,
  • durch internationale Netzwerke,
  • durch Konferenzen und Symposien,
  • durch kulturelle und künstlerische Veranstaltungen,
  • durch Publikationen,
  • durch europäische und internationale Forschungsprogramme.

Damit wird das Büro zu einem Instrument, das sowohl akademische als auch kulturelle Außenbeziehungen unterstützen soll.

Partnerschaften mit Akademien, Universitäten und Kulturinstitutionen

Das Cultural Diplomacy Research Office soll Partnerschaften mit Akademien der Wissenschaften, Universitäten, Forschungszentren, Kulturinstitutionen und internationalen Organisationen entwickeln.

Diese internationalen Partnerschaften sind ein Kernbestandteil der geplanten Arbeit. Sie sollen ermöglichen, dass Zypern stärker in internationale wissenschaftliche und kulturelle Netzwerke eingebunden wird.

Akademien und Universitäten können gemeinsame Forschungsvorhaben, Publikationen, Austauschprogramme oder Konferenzen ermöglichen. Kulturinstitutionen können Ausstellungen, Veranstaltungen und künstlerische Kooperationen unterstützen. Internationale Organisationen können den Rahmen für größere Programme und Netzwerke bieten.

Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Partner oder bereits abgeschlossene Vereinbarungen. Sie beschreibt jedoch die Zielrichtung der künftigen Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen

Neben internationalen Partnern soll das Büro eng mit staatlichen Institutionen in Zypern zusammenarbeiten. Genannt werden die Präsidentschaft der Republik, das Außenministerium und das Deputy Ministry of Culture.

Diese Zusammenarbeit soll dazu dienen, Kulturdiplomatie und interkulturellen Dialog zu fördern. Auch entsprechende Institutionen in anderen Ländern sollen einbezogen werden.

Die Verbindung mit staatlichen Stellen zeigt, dass das Büro nicht nur akademische Aufgaben wahrnehmen soll. Es soll auch eine Brücke zwischen Wissenschaft, Kulturpolitik und internationaler Diplomatie bilden.

Die Kooperation mit der Präsidentschaft und dem Außenministerium unterstreicht den außenpolitischen Bezug. Die Zusammenarbeit mit dem Deputy Ministry of Culture verdeutlicht die kulturpolitische Dimension.

Interkultureller Dialog als Ziel

Ein wichtiges Ziel des Büros ist die Förderung des interkulturellen Dialogs. Dieser Begriff verweist auf Austausch, gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen kulturellen Räumen.

Das Forschungsbüro soll nicht nur zypriotische Kultur im Ausland sichtbar machen, sondern auch Dialog ermöglichen. Kulturdiplomatie ist damit keine einseitige Präsentation, sondern ein Prozess der Kommunikation.

Interkultureller Dialog kann über Konferenzen, künstlerische Veranstaltungen, wissenschaftliche Kooperationen, Publikationen und internationale Projekte stattfinden. Das Büro soll dafür Strukturen schaffen und Initiativen entwickeln.

Geplante wissenschaftliche Studien und Forschungen

Zu den Hauptaktivitäten des Büros gehören wissenschaftliche Studien und Forschung. Diese sollen das Feld der Kulturdiplomatie akademisch vertiefen.

Die Pressemitteilung nennt keine ersten Forschungstitel oder Publikationspläne. Sie macht jedoch deutlich, dass wissenschaftliche Arbeit im Zentrum des Büros steht.

Mögliche Gegenstände solcher Forschung können kulturelle Außenbeziehungen, Kulturpolitik, internationale Netzwerke, kulturelles Erbe, zeitgenössische Kunst und die Rolle von Wissenschaft und Kultur in der internationalen Kommunikation sein. Diese Einordnung ergibt sich aus dem Auftrag des Büros, Forschung, Dokumentation und akademische Studie im Bereich Kulturdiplomatie voranzubringen.

Internationale Konferenzen, Symposien und Workshops

Das Büro wird internationale Konferenzen, Symposien, wissenschaftliche Vorträge und Workshops organisieren. Diese Formate sollen Fachleute, Akademiker, Künstler, Kulturinstitutionen und internationale Partner zusammenbringen.

Konferenzen und Symposien können dazu dienen, Forschungsergebnisse vorzustellen, Kooperationen aufzubauen und Themen der Kulturdiplomatie öffentlich und fachlich zu diskutieren. Wissenschaftliche Vorträge und Workshops bieten zusätzliche Formate für vertiefte Auseinandersetzung und Weiterbildung.

Damit soll das Büro nicht nur forschen, sondern auch Räume für Austausch schaffen. Der internationale Charakter dieser Aktivitäten ist besonders wichtig, weil Kulturdiplomatie gerade durch grenzüberschreitende Kommunikation entsteht.

Ausstellungen sowie kulturelle und künstlerische Veranstaltungen

Neben wissenschaftlichen Aktivitäten plant das Büro auch Ausstellungen sowie kulturelle und künstlerische Veranstaltungen. Damit wird die Verbindung zwischen akademischer Forschung und künstlerischer Praxis sichtbar.

Ausstellungen können kulturelles Erbe, zeitgenössische Kunst, historische Dokumente oder kreative Arbeiten präsentieren. Kulturelle und künstlerische Veranstaltungen können Zyperns kulturelle Identität und kreative Gegenwart international vermitteln.

Die Einbeziehung künstlerischer Aktivitäten entspricht der Aussage von Marios Joannou Elia, dass Kulturdiplomatie Wissen, Kreativität und internationales Engagement verbindet.

Publikation wissenschaftlicher Bücher und Studien

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Veröffentlichung wissenschaftlicher Bücher und Studien. Dadurch soll das Büro zur akademischen Literatur im Bereich Kulturdiplomatie beitragen.

Publikationen sind für eine Forschungseinrichtung besonders wichtig, weil sie Ergebnisse dokumentieren, zugänglich machen und in internationale Debatten einbringen. Sie können außerdem die Sichtbarkeit der Akademie und Zyperns in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erhöhen.

Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Publikationsprojekte, kündigt aber die Veröffentlichung wissenschaftlicher Bücher und Studien als Hauptaktivität des Büros an.

Teilnahme an europäischen und internationalen Forschungsprogrammen

Das Büro soll auch an europäischen und internationalen Forschungsprogrammen teilnehmen. Damit öffnet sich die neue Einrichtung für größere Kooperations- und Förderstrukturen.

Die Teilnahme an solchen Programmen kann Forschung, Austausch, Finanzierung und internationale Vernetzung fördern. Für Zypern und die Akademie kann dies bedeuten, stärker in internationale wissenschaftliche Projekte eingebunden zu werden.

Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Programme. Sie macht jedoch deutlich, dass das Büro europäische und internationale Forschungszusammenarbeit aktiv verfolgen soll.

Förderung des kulturellen Erbes Zyperns

Durch seine Arbeit soll das Büro das kulturelle Erbe Zyperns fördern. Dieses Ziel gehört zu den zentralen Aufgaben der neuen Einrichtung.

Zyperns kulturelles Erbe umfasst historische, archäologische, künstlerische, literarische und immaterielle Dimensionen. Die Pressemitteilung nennt keine einzelnen Beispiele, spricht aber allgemein von der Förderung des kulturellen Erbes.

Kulturdiplomatie kann dazu beitragen, dieses Erbe international bekannter zu machen und zugleich wissenschaftlich zu dokumentieren. Das neue Büro soll hierfür ein institutioneller Rahmen sein.

Zeitgenössische geistige und künstlerische Schöpfung

Neben dem kulturellen Erbe soll auch die zeitgenössische geistige und künstlerische Schöpfung Zyperns gefördert werden. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf Vergangenheit und Tradition, sondern auch auf Gegenwart und Zukunft.

Zeitgenössische Schöpfung umfasst Literatur, Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, intellektuelle Debatten und weitere Formen kreativer Produktion. Das Büro soll dazu beitragen, diese Leistungen international sichtbar zu machen.

Dieser Ansatz ist wichtig, weil Kulturdiplomatie nicht allein von historischen Symbolen lebt. Sie kann auch zeigen, wie lebendig, vielfältig und produktiv ein Land heute kulturell und wissenschaftlich ist.

Wissenschaftliche Leistung als Teil der Außenwirkung

Die Akademie nennt ausdrücklich auch die wissenschaftliche Produktion Zyperns als Bereich, der durch das Büro gefördert werden soll. Das bedeutet, dass Wissenschaft selbst als Teil der internationalen Präsenz des Landes verstanden wird.

Forschung, akademische Publikationen, wissenschaftliche Netzwerke und internationale Programme können dazu beitragen, Zypern als Standort von Wissen und Innovation sichtbarer zu machen.

Das Büro für Kulturdiplomatie verbindet damit Kultur, Wissenschaft und internationale Beziehungen. Es erweitert den Begriff der Kulturdiplomatie um eine wissenschaftliche Dimension.

Stärkung der internationalen Präsenz der Republik

Durch seine Arbeit soll das Forschungsbüro die internationale Präsenz der Republik Zypern stärken. Dies geschieht über kulturelle Diplomatie, akademische Kooperation und künstlerische Sichtbarkeit.

Die Pressemitteilung macht deutlich, dass Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur als Träger internationaler Beziehungen gesehen werden. Die Republik Zypern soll dadurch nicht nur politisch, sondern auch kulturell und intellektuell stärker wahrgenommen werden.

Das Büro kann dabei als koordinierende und forschende Plattform dienen. Es soll Beziehungen aufbauen, Veranstaltungen organisieren, Publikationen ermöglichen und internationale Programme unterstützen.

Bedeutung für die Cyprus Academy of Sciences, Letters and Arts

Die Akademie selbst sieht die Einrichtung des Cultural Diplomacy Research Office als wichtige institutionelle Initiative. Sie stärke ihre Rolle als führende wissenschaftliche und intellektuelle Institution in Zypern.

Zugleich positioniere sie die Akademie als aktiven Partner in der internationalen akademischen und kulturellen Gemeinschaft.

Diese Aussage zeigt, dass die Gründung auch für die institutionelle Entwicklung der Akademie von Bedeutung ist. Das Büro erweitert ihr Tätigkeitsfeld und schafft eine Plattform für internationale kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Einbindung in die internationale akademische und kulturelle Gemeinschaft

Die Akademie will durch das neue Büro ihre internationale Rolle ausbauen. Die geplanten Partnerschaften mit Akademien, Universitäten, Forschungszentren, Kulturinstitutionen und internationalen Organisationen sollen diesen Anspruch unterstützen.

Indem das Büro wissenschaftliche Studien, Konferenzen, Workshops, Publikationen und internationale Programme organisiert, kann es Zypern stärker in globale akademische und kulturelle Netzwerke einbringen.

Die internationale Einbindung ist ein zentrales Merkmal der Kulturdiplomatie. Sie beruht auf Zusammenarbeit, Austausch und gegenseitiger Sichtbarkeit.

Institutionelle Initiative mit strategischem Charakter

Die Gründung des Büros kann als institutionelle Initiative mit strategischem Charakter verstanden werden. Sie soll nicht nur kurzfristige Veranstaltungen ermöglichen, sondern dauerhaft Forschung, Dokumentation und internationale Kooperation im Bereich Kulturdiplomatie fördern.

Die Pressemitteilung beschreibt das Büro als wissenschaftlichen und forschungsbezogenen Knotenpunkt. Es soll die Akademie, staatliche Institutionen, internationale Partner und kulturelle Akteure miteinander verbinden.

Damit entsteht eine Struktur, die auf langfristige Wirkung angelegt ist.

Überblick über die wichtigsten Aufgaben

Die Hauptaufgaben des neuen Büros lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Das Forschungsbüro soll wissenschaftliche Forschung und Dokumentation im Bereich der Kulturdiplomatie fördern. Es soll akademische Studien entwickeln und internationale Partnerschaften aufbauen. Es wird Konferenzen, Symposien, Vorträge und Workshops organisieren. Zudem sind Ausstellungen, kulturelle und künstlerische Veranstaltungen vorgesehen. Das Büro soll wissenschaftliche Bücher und Studien veröffentlichen und an europäischen sowie internationalen Forschungsprogrammen teilnehmen.

Außerdem soll es das kulturelle Erbe Zyperns, die zeitgenössische geistige und künstlerische Schöpfung sowie die wissenschaftliche Produktion des Landes fördern. Ziel ist es, die internationale Präsenz der Republik Zypern durch Kulturdiplomatie zu stärken.

Überblick über Leitung und Struktur

Die Leitung des Büros liegt bei Akademiker Marios Joannou Elia. Er ist wissenschaftlicher Direktor und Vorsitzender des Lenkungsausschusses.

Akademikerin Elena Mouzala übernimmt die Rolle der stellvertretenden Vorsitzenden. Akademiker Kyriakos Demetriou ist Sekretär. Christina Ioannou fungiert als administrative Sekretärin.

Diese Struktur gibt dem Büro eine klare organisatorische Grundlage. Wissenschaftliche Leitung, strategische Steuerung und administrative Unterstützung werden innerhalb des Lenkungsausschusses gebündelt.

Bedeutung für Zyperns Außenbild

Das neue Forschungsbüro soll auch dazu beitragen, das internationale Außenbild Zyperns zu stärken. Dies soll nicht über klassische politische Kommunikation allein geschehen, sondern über Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Gerade kleine Staaten können durch Kulturdiplomatie internationale Sichtbarkeit gewinnen. Die Pressemitteilung stellt diesen Zusammenhang nicht ausdrücklich als Vergleich dar, macht aber deutlich, dass Zyperns bedeutungsvolle Präsenz in der Welt ein Ziel des Büros ist.

Die Arbeit des Büros könnte damit helfen, Zypern als Land mit kultureller Tiefe, wissenschaftlicher Kompetenz und kreativer Gegenwart zu präsentieren.

Keine Angaben zu Budget oder Startprojekten

Die Pressemitteilung enthält keine Angaben zum Budget des neuen Büros. Auch konkrete erste Projekte, Termine oder internationale Partner werden nicht genannt.

Nicht genannt werden:

  • finanzielle Ausstattung,
  • Personalumfang,
  • erste Forschungsvorhaben,
  • konkrete Konferenzen,
  • erste Publikationen,
  • internationale Partnerinstitutionen,
  • Zeitplan für Veranstaltungen,
  • Förderprogramme.

Der Artikel beschränkt sich daher auf die in der Mitteilung genannten Ziele, Strukturen und Aufgaben.

Fazit: Neues Forschungsbüro soll Kulturdiplomatie Zyperns wissenschaftlich stärken

Die Cyprus Academy of Sciences, Letters and Arts hat mit dem Cultural Diplomacy Research Office eine neue Einrichtung geschaffen, die Forschung, Kulturpolitik, internationale Kulturbeziehungen und Diplomatie miteinander verbinden soll.

Das Büro soll als wissenschaftlicher und forschungsorientierter Knotenpunkt für Kulturdiplomatie dienen. Es soll Forschung und Dokumentation fördern, akademische Studien entwickeln, internationale Partnerschaften aufbauen, Konferenzen und Workshops organisieren, kulturelle Veranstaltungen ermöglichen, Publikationen herausgeben und an europäischen sowie internationalen Forschungsprogrammen teilnehmen.

Zum wissenschaftlichen Direktor wurde Akademiker Marios Joannou Elia ernannt, der auch den Vorsitz des Lenkungsausschusses übernimmt. Weitere Mitglieder des Ausschusses sind Akademikerin Elena Mouzala als stellvertretende Vorsitzende, Akademiker Kyriakos Demetriou als Sekretär und Christina Ioannou als administrative Sekretärin.

Nach Angaben der Akademie ist die Gründung Teil ihrer Strategie zur Stärkung wissenschaftlicher Forschung und internationaler Zusammenarbeit. Zugleich soll sie die Republik Zypern durch Kultur, Wissenschaft, Kunst und Literatur international fördern.

Durch seine Arbeit soll das Büro Zyperns kulturelles Erbe, zeitgenössische geistige und künstlerische Schöpfung sowie wissenschaftliche Leistung sichtbar machen. Damit soll die internationale Präsenz der Republik Zypern durch Kulturdiplomatie gestärkt werden.

Die Akademie bezeichnet die Einrichtung des Büros als wichtige institutionelle Initiative. Sie stärke ihre Rolle als führende wissenschaftliche und intellektuelle Institution in Zypern und als aktiver Partner in der internationalen akademischen und kulturellen Gemeinschaft.

Quelle: CYPRUS NEWS AGENCY (CNA)

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