- Im September stehen wichtige Ratingentscheidungen für Zypern an: DBRS Morningstar bewertet die Wirtschaft am 4. September, Standard & Poor’s und Capital Intelligence Ratings folgen am 18. September.
- Zypern befindet sich derzeit bei allen großen Ratingagenturen im Investment-Grade-Bereich, was ein wichtiges Signal für Vertrauen, Stabilität und Kreditwürdigkeit ist.
- DBRS bestätigte im März 2026 Zyperns langfristiges Rating mit A und stabilem Ausblick und verwies auf robuste Wachstumsdynamik, starke Fiskalpolitik, einen soliden Bankensektor und politische Stabilität.
- S&P bestätigte Zypern ebenfalls im März mit A- und positivem Ausblick, da die Agentur erwartet, dass die zyprische Wirtschaft auch in den kommenden Jahren stark wächst.
- Im November folgen weitere Bewertungen: Fitch entscheidet am 6. November 2026, Moody’s am 20. November 2026; zuletzt lagen ihre Ratings bei A- mit positivem Ausblick beziehungsweise A3 mit stabilem Ausblick.
Zwei internationale Ratingagenturen veröffentlichen im September ihre Entscheidungen zur Kreditwürdigkeit der Republik Zypern – weitere Bewertungen folgen im November
Die Republik Zypern steht im September erneut im Fokus internationaler Kreditratingagenturen. Zwei bedeutende Agenturen werden im Laufe des Monats ihre Entscheidungen zur Kreditwürdigkeit des Landes bekanntgeben. Am 4. September veröffentlicht die kanadische Ratingagentur DBRS Morningstar ihre neue Bewertung der zyprischen Wirtschaft. Am 18. September folgt die US-Agentur Standard & Poor’s, kurz S&P, mit ihrer Entscheidung.
Ebenfalls am 18. September wird Capital Intelligence Ratings eine Einschätzung zur Bonität Zyperns bekanntgeben. Im November stehen weitere Bewertungen durch die US-Agenturen Fitch Ratings und Moody’s an. Fitch wird seine Entscheidung am 6. November 2026 veröffentlichen, Moody’s folgt am 20. November.
Zypern befindet sich derzeit bei allen großen Ratingagenturen im Investment-Grade-Bereich. Diese Einstufung ist für die Republik von erheblicher Bedeutung, weil sie das internationale Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit des Staates widerspiegelt. Sie beeinflusst die Wahrnehmung der zyprischen Wirtschaft, die Finanzierungskosten des Staates, das Vertrauen von Investoren und die Stellung des Landes auf den Kapitalmärkten.
Die bevorstehenden Entscheidungen im September werden daher mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Sie kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Zypern in früheren Bewertungen von mehreren Agenturen eine stabile oder positive Perspektive erhalten hat. Im März 2026 bestätigte DBRS die langfristige Bewertung der Republik Zypern mit A und stabilem Ausblick. Standard & Poor’s bestätigte ebenfalls im März das Rating des Landes mit A- und behielt einen positiven Ausblick bei. Capital Intelligence Ratings bestätigte Zyperns Kreditrating bei BBB+ mit stabilem Ausblick.
Auch im Mai folgten positive Signale: Fitch hielt am 8. Mai 2026 das Rating der Republik Zypern bei A- und bestätigte den positiven Ausblick. Moody’s schloss am 29. Mai eine periodische Überprüfung Zyperns ab und beließ das Rating bei A3 mit stabilem Ausblick.
Damit geht Zypern mit einer insgesamt starken Ausgangslage in die anstehenden Herbstbewertungen. Dennoch bleiben die Entscheidungen der Ratingagenturen wichtig, weil sie die wirtschaftliche Entwicklung, die fiskalische Leistung, das Bankensystem, das politische Umfeld und die Zukunftsaussichten des Landes regelmäßig neu beurteilen.
September als wichtiger Monat für Zyperns Bonität
Der September wird für Zypern ein wichtiger Monat auf dem internationalen Ratingkalender. Gleich mehrere Bewertungen stehen an. DBRS Morningstar wird am 4. September über die Kreditwürdigkeit der Republik entscheiden. Zwei Wochen später, am 18. September, wird Standard & Poor’s ihre Bewertung veröffentlichen. Am selben Tag wird auch Capital Intelligence Ratings eine Entscheidung bekanntgeben.
Diese zeitliche Häufung macht den September zu einem besonders relevanten Monat für Beobachter der zyprischen Wirtschaft. Ratingentscheidungen sind zwar technische Einschätzungen von Agenturen, sie haben aber eine erhebliche politische und wirtschaftliche Signalwirkung.
Eine Bestätigung des Ratings kann Stabilität signalisieren. Ein positiver Ausblick kann darauf hinweisen, dass eine künftige Verbesserung möglich ist. Eine Heraufstufung würde die Wahrnehmung der Kreditwürdigkeit weiter stärken. Eine Herabstufung oder ein negativer Ausblick könnte dagegen Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung oder zu Risiken aufwerfen.
Die vorliegende Mitteilung nennt keine Prognose für die anstehenden Entscheidungen. Sie stellt jedoch die bisherigen Bewertungen und den aktuellen Investment-Grade-Status Zyperns heraus.
Zypern derzeit bei allen großen Agenturen Investment Grade
Besonders hervorgehoben wird, dass Zypern derzeit bei allen großen Kreditratingagenturen im Investment-Grade-Bereich liegt. Diese Einstufung ist ein wichtiger Meilenstein für jedes Land.
Investment Grade bedeutet, dass die Bonität eines Staates von Ratingagenturen als relativ solide eingeschätzt wird. Für Staaten kann diese Einstufung Auswirkungen auf die Möglichkeit haben, sich an internationalen Kapitalmärkten zu finanzieren. Sie beeinflusst auch, wie Investoren das Risiko staatlicher Anleihen bewerten.
Für Zypern ist dieser Status besonders wichtig, weil das Land in den vergangenen Jahren seine wirtschaftliche und fiskalische Position kontinuierlich stärken wollte. Die Bestätigung durch mehrere große Agenturen zeigt, dass internationale Beobachter die wirtschaftliche Entwicklung des Landes positiv einschätzen.
Die Pressemitteilung verweist nicht auf historische Vergleiche oder frühere Krisenphasen. Sie konzentriert sich auf den aktuellen Stand und die kommenden Termine.
DBRS Morningstar entscheidet am 4. September
Die erste anstehende Entscheidung kommt von DBRS Morningstar. Die kanadische Agentur wird am 4. September ihre Bewertung der zyprischen Wirtschaft bekanntgeben.
Die letzte genannte Entscheidung von DBRS erfolgte am 13. März 2026. Damals bestätigte die Agentur das langfristige Rating der Republik Zypern mit A und stabilem Ausblick. Diese Bestätigung wurde mit der starken Wachstumsdynamik der zyprischen Wirtschaft begründet, die im vergangenen Jahr robust geblieben sei.
DBRS verwies außerdem auf mehrere Faktoren, die Zyperns Kreditrating unterstützen. Dazu gehörten die starke fiskalische Leistung der Regierung in den vergangenen Jahren, die solide finanzielle Lage des Bankensektors und das stabile innenpolitische Umfeld.
Diese Elemente bilden den Hintergrund für die neue Entscheidung im September. Ob DBRS das Rating erneut bestätigt, den Ausblick verändert oder eine andere Anpassung vornimmt, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Klar ist jedoch, dass die frühere Einschätzung positiv war und Zypern mit einem A-Rating und stabilem Ausblick in die neue Bewertung geht.
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Mehr InformationenBedeutung des A-Ratings von DBRS
Das von DBRS im März bestätigte langfristige Rating A ist eine starke Bewertung. Es zeigt, dass die Agentur Zyperns Kreditwürdigkeit als robust einschätzt. Der stabile Ausblick bedeutet, dass DBRS zum damaligen Zeitpunkt keine unmittelbare Veränderung der Bewertung erwartete.
Die Begründung der Agentur ist für die Einordnung besonders wichtig. DBRS verwies auf die robuste Wachstumsdynamik der Wirtschaft. Wachstum ist für die Kreditwürdigkeit eines Staates von Bedeutung, weil es Steuereinnahmen, Beschäftigung, Unternehmensaktivität und fiskalische Stabilität beeinflussen kann.
Zusätzlich hob DBRS die starke fiskalische Performance hervor. Eine solide Haushaltsführung kann helfen, Schulden tragfähig zu halten und Vertrauen der Märkte zu sichern. Auch die finanzielle Lage des Bankensektors wurde positiv erwähnt. Ein gesunder Bankensektor ist für die Stabilität einer Volkswirtschaft zentral.
Schließlich nannte DBRS das stabile innenpolitische Umfeld als unterstützenden Faktor. Politische Stabilität kann für Investoren und Ratingagenturen wichtig sein, weil sie Planbarkeit und Kontinuität in der Wirtschaftspolitik signalisiert.
Standard & Poor’s folgt am 18. September
Die zweite große Entscheidung im September kommt von Standard & Poor’s. Die US-Agentur wird ihre Bewertung der zyprischen Kreditwürdigkeit am 18. September veröffentlichen.
S&P hatte das Rating Zyperns am 20. März 2026 bestätigt. Die Agentur beließ die Bewertung bei A- und hielt gleichzeitig am positiven Ausblick fest. S&P erklärte damals, dass die zyprische Wirtschaft voraussichtlich auch in den kommenden Jahren stark wachsen werde.
Der positive Ausblick ist ein wichtiger Punkt. Er bedeutet, dass S&P zum Zeitpunkt der März-Bewertung eine mögliche Verbesserung der Bewertung in Zukunft nicht ausschloss, sofern sich die relevanten Faktoren entsprechend entwickeln.
Die Entscheidung im September wird daher besonders aufmerksam verfolgt werden. Sie könnte zeigen, ob S&P weiterhin an ihrer positiven Einschätzung festhält.
S&P sieht starke Wachstumsaussichten
Die im März von S&P genannte Begründung konzentrierte sich auf die Erwartung starken Wachstums in den kommenden Jahren. Diese Einschätzung ist für die Kreditwürdigkeit Zyperns wichtig, weil Wachstum die Grundlage für fiskalische Stabilität und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit bildet.
Ein Land mit stabilen Wachstumsaussichten kann tendenziell bessere Einnahmen erzielen, Investitionen anziehen und seine Schuldenposition leichter verwalten. Deshalb ist die Wachstumsprognose ein zentraler Faktor in vielen Ratingentscheidungen.
Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Wachstumsraten, die S&P zugrunde gelegt hätte. Sie hält lediglich fest, dass S&P die Erwartung einer weiterhin starken zyprischen Wirtschaft als Begründung für das Rating und den positiven Ausblick angeführt hat.
Capital Intelligence entscheidet ebenfalls am 18. September
Neben S&P wird auch Capital Intelligence Ratings am 18. September ihre Entscheidung zur Bewertung der zyprischen Wirtschaft bekanntgeben. Die Agentur hatte am 20. März das Kreditrating Zyperns bei BBB+ mit stabilem Ausblick bestätigt.
Damit liegt auch Capital Intelligence im Investment-Grade-Bereich. Der stabile Ausblick signalisiert, dass die Agentur zum Zeitpunkt der letzten Bewertung keine unmittelbare Ratingänderung erwartete.
Die gleichzeitige Veröffentlichung von S&P und Capital Intelligence macht den 18. September zu einem besonders relevanten Datum für die Bonitätsbewertung der Republik Zypern.
BBB+ mit stabilem Ausblick bei Capital Intelligence
Das Rating BBB+ von Capital Intelligence liegt im Investment-Grade-Bereich. Der stabile Ausblick deutet auf eine ausgewogene Einschätzung hin. Die Agentur bestätigte damit im März die Kreditwürdigkeit des Landes.
Die Pressemitteilung nennt keine detaillierte Begründung von Capital Intelligence. Im Mittelpunkt steht die Information, dass die Agentur ihre nächste Entscheidung am 18. September veröffentlichen wird und das bisherige Rating bei BBB+ mit stabilem Ausblick liegt.
Weitere Bewertungen im November
Nach den Septemberentscheidungen folgen im November weitere wichtige Bewertungen. Fitch Ratings wird am 6. November 2026 seine Entscheidung zur Kreditwürdigkeit Zyperns bekanntgeben. Moody’s folgt am 20. November.
Damit erstreckt sich die Ratingphase über mehrere Monate. Für Zypern bedeutet dies, dass die wirtschaftliche Entwicklung und die finanzpolitische Lage des Landes im Herbst wiederholt von internationalen Agenturen beurteilt werden.
Die Entscheidungen von Fitch und Moody’s sind ebenso wichtig wie jene von DBRS und S&P, weil beide Agenturen zu den weltweit bedeutendsten Bonitätsprüfern zählen.
Fitch hält Rating bei A- mit positivem Ausblick
Fitch Ratings hatte am 8. Mai 2026 das Rating der Republik Zypern bei A- bestätigt und den positiven Ausblick beibehalten.
Diese Bewertung zeigt, dass Fitch Zyperns Bonität auf einem soliden Investment-Grade-Niveau sieht und zugleich weiteres positives Potenzial erkennt. Der positive Ausblick kann darauf hindeuten, dass eine künftige Heraufstufung möglich sein könnte, wenn sich die relevanten wirtschaftlichen und fiskalischen Bedingungen weiter günstig entwickeln.
Die nächste Entscheidung von Fitch am 6. November wird daher ebenfalls von Bedeutung sein.
Moody’s bestätigt A3 mit stabilem Ausblick
Moody’s schloss am 29. Mai 2026 eine periodische Überprüfung Zyperns ab und hielt das Rating des Landes bei A3 mit stabilem Ausblick.
Auch diese Bewertung liegt im Investment-Grade-Bereich. Der stabile Ausblick deutet darauf hin, dass Moody’s zum Zeitpunkt der Überprüfung keine unmittelbare Veränderung erwartete.
Die nächste Entscheidung von Moody’s ist für den 20. November vorgesehen. Damit wird die Ratingserie des Herbstes fortgesetzt.
Warum Ratingentscheidungen wichtig sind
Kreditratings sind für Staaten wichtig, weil sie Investoren eine Einschätzung der Zahlungsfähigkeit und finanziellen Stabilität geben. Sie beeinflussen die Wahrnehmung des Länderrisikos und können Auswirkungen auf Finanzierungskosten haben.
Wenn ein Staat ein gutes Rating besitzt, wird er in der Regel als weniger riskant wahrgenommen. Das kann den Zugang zu Kapitalmärkten erleichtern. Für kleine offene Volkswirtschaften wie Zypern ist Vertrauen internationaler Investoren besonders wichtig.
Ratingentscheidungen betreffen nicht nur den Staatshaushalt. Sie können auch indirekt Auswirkungen auf Banken, Unternehmen und das Investitionsklima haben. Eine stabile oder verbesserte Bewertung kann das Vertrauen in die gesamte Volkswirtschaft stärken.
nvestment Grade als Vertrauenssignal
Der aktuelle Investment-Grade-Status bei allen großen Agenturen ist ein wichtiges Vertrauenssignal. Er zeigt, dass Zypern von internationalen Ratingagenturen als kreditwürdig eingestuft wird.
Für Investoren ist diese Einstufung ein zentraler Referenzpunkt. Viele institutionelle Investoren orientieren sich an Ratings, wenn sie entscheiden, ob sie in Staatsanleihen oder andere Finanzinstrumente eines Landes investieren.
Für die Regierung kann der Investment-Grade-Status dazu beitragen, die Finanzierungsbedingungen stabil zu halten. Auch für die Gesamtwirtschaft ist er positiv, weil er Vertrauen in wirtschaftliche Stabilität und politische Verlässlichkeit signalisiert.
Fiskalische Leistung als wichtiger Faktor
DBRS hob bei ihrer Märzentscheidung die starke fiskalische Leistung der zyprischen Regierung in den vergangenen Jahren hervor. Dieser Punkt ist für Ratingagenturen besonders wichtig.
Fiskalische Leistung betrifft Haushaltssalden, Einnahmen, Ausgaben, Schuldenmanagement und langfristige Tragfähigkeit der Staatsfinanzen. Eine starke fiskalische Position kann das Risiko für Gläubiger reduzieren.
Wenn eine Regierung ihre Finanzen stabil verwaltet, steigt das Vertrauen in ihre Fähigkeit, Verpflichtungen zu erfüllen. Deshalb spielt die Haushaltslage in nahezu jeder Bonitätsbewertung eine zentrale Rolle.
Bankensektor als Stabilitätsfaktor
DBRS nannte außerdem die solide finanzielle Lage des Bankensektors als unterstützenden Faktor. Der Bankensektor ist für Zypern besonders relevant, weil Finanzstabilität eng mit Kreditvergabe, Investitionen, Unternehmensfinanzierung und Vertrauen verbunden ist.
Ein stabiler Bankensektor kann wirtschaftliche Entwicklung unterstützen und Risiken für den Staat reduzieren. Wenn Banken solide kapitalisiert und finanziell gesund sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass staatliche Unterstützung notwendig wird.
Die Pressemitteilung enthält keine detaillierten Bankkennzahlen. Sie hält jedoch fest, dass DBRS die solide finanzielle Position des Bankensektors positiv bewert
Politische Stabilität als zusätzlicher Vorteil
Ebenfalls positiv erwähnt wurde von DBRS das stabile innenpolitische Umfeld. Politische Stabilität ist für die Kreditwürdigkeit eines Landes wichtig, weil sie verlässliche Rahmenbedingungen schafft.
Ratingagenturen achten darauf, ob Regierungen handlungsfähig sind, Reformen umsetzen können und eine vorhersehbare Wirtschaftspolitik verfolgen. Ein stabiles politisches Umfeld kann daher Vertrauen stärken.
Für Zypern wurde dieser Faktor im März ausdrücklich als Unterstützung der Bonitätsbewertung genannt.
Wachstumsdynamik bleibt im Mittelpunkt
Sowohl DBRS als auch S&P verwiesen in ihren Märzbewertungen auf die Wachstumskraft der zyprischen Wirtschaft. DBRS sprach von starker Wachstumsdynamik, die im vergangenen Jahr robust geblieben sei. S&P erklärte, dass die zyprische Wirtschaft voraussichtlich auch in den kommenden Jahren stark wachsen werde.
Wachstum ist ein zentrales Thema für die kommenden Bewertungen. Wenn die Agenturen weiterhin von einer robusten Entwicklung ausgehen, könnte dies den Investment-Grade-Status stützen.
Die Pressemitteilung nennt keine aktuellen BIP-Zahlen. Sie konzentriert sich auf die Aussagen der Agenturen aus den bisherigen Bewertungen.
Positive Ausblicke bei S&P und Fitch
Besonders interessant ist, dass sowohl S&P als auch Fitch zuletzt einen positiven Ausblick für Zypern beibehielten. Ein positiver Ausblick bedeutet nicht automatisch eine Heraufstufung. Er zeigt aber, dass die Agentur mögliche Verbesserungen sieht, falls bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
S&P hatte im März das Rating bei A- mit positivem Ausblick bestätigt. Fitch hielt im Mai ebenfalls A- mit positivem Ausblick. Diese Einschätzungen deuten darauf hin, dass beide Agenturen Zypern nicht nur stabil, sondern mit weiterem Potenzial betrachten.
Stabile Ausblicke bei DBRS, Capital Intelligence und Moody’s
DBRS bestätigte im März ein A-Rating mit stabilem Ausblick. Capital Intelligence bestätigte BBB+ mit stabilem Ausblick. Moody’s hielt A3 mit stabilem Ausblick.
Stabile Ausblicke signalisieren, dass die Agenturen zum Zeitpunkt ihrer Bewertungen keine unmittelbaren Veränderungen erwarteten. Sie zeigen eine grundsätzlich ausgewogene und verlässliche Einschätzung der Bonität.
Zusammen ergibt sich ein Bild, in dem Zypern von allen großen Agenturen solide bewertet wird, teils mit stabilem und teils mit positivem Ausblick.
Ratingkalender 2026 im Überblick
Der Ratingkalender für Zypern sieht im Herbst mehrere wichtige Termine vor. Am 4. September entscheidet DBRS Morningstar. Am 18. September folgen Standard & Poor’s und Capital Intelligence Ratings. Am 6. November wird Fitch Ratings seine Entscheidung veröffentlichen, am 20. November Moody’s.
Diese Termine strukturieren die internationale Bewertung der zyprischen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2026. Sie bieten Investoren, Märkten und politischen Beobachtern regelmäßige Orientierungspunkte.
Keine Prognose der neuen Entscheidungen
Die Mitteilung enthält keine Vorhersage darüber, wie die Agenturen im September oder November entscheiden werden. Sie stellt lediglich die Termine und bisherigen Bewertungen dar.
Das ist wichtig für eine sachliche Einordnung. Auch wenn Zypern derzeit bei allen großen Agenturen Investment Grade ist und mehrere frühere Bewertungen positiv ausfielen, bleibt jede neue Entscheidung eine eigenständige Prüfung.
Die Agenturen werden ihre Bewertungen auf Grundlage ihrer jeweiligen Kriterien, Daten und Einschätzungen treffen.
Bedeutung für Regierung und Wirtschaft
Für die Regierung sind die Entscheidungen wichtig, weil sie die internationale Wahrnehmung der Finanzpolitik und Wirtschaftslage widerspiegeln. Eine stabile oder verbesserte Bewertung kann die Glaubwürdigkeit der Regierungspolitik stärken.
Für die Wirtschaft können positive Ratings das Investitionsklima unterstützen. Unternehmen profitieren indirekt von einem stabilen Länderrating, weil es das allgemeine Vertrauen in den Standort stärkt.
Für Banken und Finanzmärkte ist die Bonitätsbewertung des Staates ebenfalls relevant, da sie als Referenz für Risikoaufschläge und Finanzierungskonditionen dienen kann.
Zypern geht mit starker Ausgangslage in die Bewertungen
Die bisherigen Bewertungen zeigen eine insgesamt solide Ausgangslage. DBRS bewertet Zypern mit A und stabilem Ausblick. S&P bewertet das Land mit A- und positivem Ausblick. Capital Intelligence führt Zypern bei BBB+ mit stabilem Ausblick. Fitch hält A- mit positivem Ausblick. Moody’s bewertet Zypern mit A3 und stabilem Ausblick.
Alle diese Einstufungen liegen im Investment-Grade-Bereich. Das ist der zentrale Punkt der Mitteilung und zeigt, dass Zypern international als kreditwürdig gilt.
Ausblick auf September und November
Die Septemberentscheidungen werden zunächst zeigen, ob DBRS, S&P und Capital Intelligence ihre bisherigen Einschätzungen beibehalten oder anpassen. Besonders die Entscheidung von S&P wird aufmerksam verfolgt, weil die Agentur zuletzt einen positiven Ausblick hatte.
Im November werden Fitch und Moody’s folgen. Auch hier wird der Blick darauf gerichtet sein, ob Fitch seinen positiven Ausblick beibehält und ob Moody’s bei ihrer stabilen Einschätzung bleibt.
Die Ergebnisse könnten die internationale Wahrnehmung Zyperns im weiteren Verlauf des Jahres prägen.
Überblick über die aktuellen Ratings
Die in der Mitteilung genannten aktuellen Bewertungen lauten:
DBRS Morningstar bestätigte am 13. März 2026 das langfristige Rating der Republik Zypern bei A mit stabilem Ausblick.
Standard & Poor’s bestätigte am 20. März 2026 das Rating bei A- und hielt den positiven Ausblick bei.
Capital Intelligence Ratings bestätigte am 20. März 2026 das Rating bei BBB+ mit stabilem Ausblick.
Fitch Ratings bestätigte am 8. Mai 2026 das Rating bei A- und behielt den positiven Ausblick bei.
Moody’s schloss am 29. Mai 2026 eine periodische Überprüfung ab und beließ Zypern bei A3 mit stabilem Ausblick.
Fazit: Zypern wartet auf wichtige Ratingentscheidungen im Herbst
Zypern steht im September und November vor mehreren wichtigen Entscheidungen internationaler Kreditratingagenturen. Am 4. September wird DBRS Morningstar ihre Bewertung veröffentlichen. Am 18. September folgen Standard & Poor’s und Capital Intelligence Ratings. Im November stehen Entscheidungen von Fitch Ratings und Moody’s an.
Die Republik geht mit einer starken Ausgangslage in diese Bewertungsrunde. Zypern befindet sich derzeit bei allen großen Ratingagenturen im Investment-Grade-Bereich. DBRS bewertet das Land mit A und stabilem Ausblick, S&P mit A- und positivem Ausblick, Capital Intelligence mit BBB+ und stabilem Ausblick, Fitch mit A- und positivem Ausblick sowie Moody’s mit A3 und stabilem Ausblick.
Die bisherigen Bewertungen verweisen auf zentrale Stärken der zyprischen Wirtschaft: robuste Wachstumsdynamik, starke fiskalische Leistung, solide Lage des Bankensektors, politische Stabilität und positive Wachstumsaussichten.
Ob die Agenturen ihre Einschätzungen im September und November bestätigen oder verändern werden, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Entscheidungen für die internationale Wahrnehmung Zyperns, das Vertrauen der Investoren und die Position des Landes an den Kapitalmärkten von Bedeutung sind.
Für Zypern ist der Investment-Grade-Status ein wichtiges Signal wirtschaftlicher Glaubwürdigkeit. Die kommenden Bewertungen werden zeigen, ob die internationale Einschätzung der zyprischen Wirtschaft weiterhin so positiv bleibt wie in den bisherigen Entscheidungen des Jahres 2026.
Quelle: CYPRUS NEWS AGENCY (CNA)
