Die Nicosia District Local Government Organisation (NDLGO) und die Thessaloniki Water Supply and Sewerage Company (EYATH) haben einen Vertrag über 257.699 Euro mit einer Laufzeit von 38 Monaten unterzeichnet.
Ziel ist die Nutzung der GIS-Expertise von EYATH, um eine moderne digitale Geoinformationsumgebung für Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetze in Nikosia aufzubauen.
Das Projekt umfasst die Digitalisierung und Integration vorhandener Netzdaten, die Schaffung einer einheitlichen georäumlichen Datenbank, eine Enterprise-GIS-Infrastruktur und Mitarbeiterschulungen.
NDLGO-Präsident Constantinos Yiorkadjis betonte, dass digitale Transformation notwendig sei, um Infrastruktur besser zu verwalten, schneller zu entscheiden und effektiver auf Bürgerbedürfnisse zu reagieren.
EYATH-CEO Anthimos Amanatidis bezeichnete die Kooperation als gegenseitig vorteilhaft und zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit künftig auf weitere Bereiche ausgeweitet werden kann.
Vertrag über 257.699 Euro soll geografische Informationssysteme stärken und die Verwaltung von Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetzen verbessern
Die Nicosia District Local Government Organisation, kurz NDLGO, und die Thessaloniki Water Supply and Sewerage Company, kurz EYATH, haben am Dienstag einen Vertrag zur digitalen Modernisierung des Netzmanagements unterzeichnet. Die Vereinbarung hat einen Wert von 257.699 Euro und eine Laufzeit von 38 Monaten. Ziel ist es, die Expertise von EYATH im Bereich geografischer Informationssysteme, also GIS, für die Modernisierung der Infrastrukturverwaltung in Nikosia zu nutzen.
Der Vertrag wurde aufseiten der NDLGO vom Präsidenten der Organisation, Constantinos Yiorkadjis, vom General Manager Konstantinos Parmaklis und vom Financial Director Antonis Antoniou unterzeichnet. Für EYATH setzte Managing Director Anthimos Amanatidis seine Unterschrift unter die Vereinbarung.
Nach Angaben der NDLGO konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die Entwicklung einer modernen und integrierten Geoinformationsumgebung. Diese soll die Fähigkeit der Organisation stärken, ihre Netze und Infrastrukturen wirksamer zu erfassen, zu überwachen und zu verwalten. Damit steht die digitale Transformation im Mittelpunkt eines Projekts, das nicht nur technische Datenverarbeitung betrifft, sondern auch die tägliche Verwaltung wichtiger Versorgungsstrukturen verbessern soll.
Das Projekt folgt auf ein Memorandum of Understanding, das beide Organisationen im vergangenen Mai unterzeichnet hatten, um ihre Zusammenarbeit im Bereich Wassermanagement zu stärken. Nun wird diese Kooperation durch einen konkreten Vertrag operationalisiert. Vorgesehen sind unter anderem die Digitalisierung und Integration verfügbarer Daten zu Wasserversorgungs-, Abwasser- und Regenwassernetzen, die Schaffung einer einheitlichen georäumlichen Datenbank, die Entwicklung einer Enterprise-GIS-Infrastruktur sowie die Schulung des Personals der Organisation.
Darüber hinaus soll EYATH ihre Erfahrung in den Bereichen Asset Management, Kundenbetreuung und Optimierung von Geschäftsprozessen einbringen. Damit wird das Projekt breiter angelegt als eine reine GIS-Installation. Es soll die organisatorische Leistungsfähigkeit der NDLGO stärken und langfristig bessere Entscheidungen, effizientere Abläufe und einen moderneren Service für Bürger ermöglichen.
Digitale Transformation als Antwort auf wachsende Herausforderungen
Nach der Vertragsunterzeichnung betonte NDLGO-Präsident Constantinos Yiorkadjis, dass die wachsenden Herausforderungen im Management von Wasserressourcen moderne Lösungen erforderlich machen. Für die Nicosia District Local Government Organisation sei digitale Transformation das Mittel, um Infrastruktur besser zu verwalten, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen und effektiv auf die Bedürfnisse der Bürger zu reagieren.
Diese Aussage zeigt, dass die Digitalisierung der Netzinfrastruktur nicht als technisches Nebenprojekt betrachtet wird. Sie wird vielmehr als strategisches Instrument verstanden, um die Leistungsfähigkeit der lokalen Verwaltung zu erhöhen. Gerade bei Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetzen sind genaue Daten, aktuelle Lageinformationen und effiziente Prozesse entscheidend.
Wenn ein Versorgungsnetz nicht vollständig digital erfasst ist oder wenn Daten in unterschiedlichen Formaten und Systemen vorliegen, kann die Verwaltung komplizierter, langsamer und fehleranfälliger werden. Ein modernes GIS ermöglicht dagegen eine gemeinsame digitale Grundlage. Es macht sichtbar, wo Leitungen, Anlagen, Anschlüsse, Schächte, Pumpwerke oder andere Infrastrukturkomponenten liegen. Es erleichtert Wartung, Planung, Reparatur, Ausbau und Krisenreaktion.
Yiorkadjis stellte klar, dass die Zusammenarbeit mit EYATH dazu dient, auf bedeutende Erfahrung und Fachkenntnis zurückzugreifen. Ziel sei die Schaffung einer modernen digitalen Infrastruktur für das Management der Netze.
Vertrag mit einer Laufzeit von 38 Monaten
Der unterzeichnete Vertrag hat eine Dauer von 38 Monaten. Damit handelt es sich um ein langfristig angelegtes Projekt, das über kurzfristige Beratung oder eine einzelne technische Anschaffung hinausgeht. Die Laufzeit zeigt, dass die digitale Aufrüstung der Netzverwaltung mehrere Phasen umfasst.
Daten müssen gesammelt, geprüft, digitalisiert und zusammengeführt werden. Eine einheitliche georäumliche Datenbank muss aufgebaut werden. GIS-Infrastruktur muss entwickelt und implementiert werden. Mitarbeiter müssen geschult werden. Zusätzlich sollen Prozesse im Asset Management, in der Kundenbetreuung und in der Geschäftsoptimierung verbessert werden.
Ein Zeitraum von mehr als drei Jahren zeigt, dass es sich um einen strukturierten Transformationsprozess handelt. Die Digitalisierung bestehender Versorgungsnetze ist komplex, weil sie historische Daten, technische Zeichnungen, Feldinformationen, Verwaltungsabläufe und neue Softwareumgebungen miteinander verbinden muss.
Vertragssumme von 257.699 Euro
Der Wert des Vertrags beträgt 257.699 Euro. Die Pressemitteilung nennt keine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten. Aus den genannten Projektinhalten wird jedoch deutlich, dass der Betrag die Nutzung der EYATH-Expertise und die Umsetzung verschiedener digitaler und organisatorischer Komponenten betrifft.
Dazu gehören die Digitalisierung und Integration vorhandener Daten, der Aufbau einer gemeinsamen georäumlichen Datenbank, die Entwicklung einer Enterprise-GIS-Infrastruktur, die Schulung von Personal sowie die Beratung beziehungsweise Unterstützung in Asset Management, Kundenservice und Prozessoptimierung.
Die Investition ist damit nicht nur eine Ausgabe für Technologie. Sie ist eine Investition in Datenqualität, Verwaltungseffizienz und langfristig bessere Infrastruktursteuerung.
Von der Absichtserklärung zum konkreten Projekt
Das neue Vertragsverhältnis baut auf einem Memorandum of Understanding auf, das NDLGO und EYATH im Mai unterzeichnet hatten. Diese Absichtserklärung sollte die Zusammenarbeit im Bereich Wassermanagement stärken.
Mit dem nun unterzeichneten Vertrag wird aus der allgemeinen Kooperationsabsicht ein konkretes Projekt. Dies ist ein wichtiger Schritt, weil die Umsetzung digitaler Modernisierung klare Aufgaben, Zuständigkeiten, Zeitrahmen und Fachbeiträge benötigt.
Das Memorandum of Understanding bildete die Grundlage für Zusammenarbeit. Der Vertrag definiert nun einen praktischen Rahmen, in dem EYATH ihre Erfahrung einbringt und NDLGO ihre eigenen Systeme und Prozesse weiterentwickelt.
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Mehr InformationenGeografische Informationssysteme als Kern des Projekts
Im Mittelpunkt des Projekts stehen geografische Informationssysteme. GIS-Systeme ermöglichen es, räumliche Daten digital zu erfassen, zu analysieren und zu verwalten. Für Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetze sind sie besonders wichtig, weil diese Infrastrukturen räumlich verteilt sind und aus vielen miteinander verbundenen Komponenten bestehen.
Ein modernes GIS kann Leitungen, Anlagen, Netzknoten, Grundstücksbezüge, technische Daten, Wartungshistorien und Einsatzinformationen miteinander verbinden. Dadurch entsteht ein digitales Abbild der Infrastruktur.
Für Organisationen wie NDLGO kann dies erhebliche Vorteile bringen. Entscheidungen müssen nicht mehr allein auf verstreuten Dokumenten, manuellen Karten oder isolierten Datenbeständen beruhen. Stattdessen kann eine einheitliche georäumliche Grundlage entstehen, die von verschiedenen Abteilungen genutzt werden kann.
Einheitliche georäumliche Datenbank
Ein zentrales Ziel ist die Schaffung einer einheitlichen georäumlichen Datenbank. Diese Datenbank soll verfügbare Informationen zu Wasserversorgung, Abwasser und Regenwasser integrieren.
Eine solche Datenbank kann die Grundlage für bessere Planung und Verwaltung bilden. Wenn alle relevanten Informationen an einem Ort zusammengeführt werden, lassen sich Netze übersichtlicher analysieren und effizienter steuern.
Die bisher vorhandenen Daten können aus unterschiedlichen Quellen stammen. Manche Daten liegen möglicherweise digital vor, andere in älteren Formaten oder als technische Pläne. Die Herausforderung besteht darin, sie zu prüfen, zu vereinheitlichen und in ein modernes System zu überführen.
Die Pressemitteilung nennt keine Details zu Datenformaten oder Ausgangsstand. Sie macht jedoch deutlich, dass Digitalisierung und Integration vorhandener Daten zu den zentralen Aufgaben des Projekts gehören.
Digitalisierung der Wasserversorgungsnetze
Ein wichtiger Teil des Projekts betrifft die Wasserversorgungsnetze. Diese Netze sind für die tägliche Versorgung von Haushalten, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Gemeinden von zentraler Bedeutung.
Die digitale Erfassung der Wasserversorgungsinfrastruktur kann viele Vorteile bieten. Sie erleichtert die Lokalisierung von Leitungen, die Planung von Wartungsarbeiten, die Analyse von Störungen und die Koordination von Reparaturen.
Wenn eine Organisation genau weiß, wo welche Leitung verläuft, welche Anlagen angeschlossen sind und welche technischen Eigenschaften bestehen, kann sie schneller und präziser handeln. Das ist besonders wichtig bei Leckagen, Druckproblemen oder Ausbauprojekten.
Digitalisierung der Abwassernetze
Neben der Wasserversorgung werden auch die Abwassernetze in das Projekt einbezogen. Abwassersysteme sind komplex und müssen zuverlässig funktionieren, um Hygiene, Umweltschutz und öffentliche Gesundheit zu gewährleisten.
Ein digitales GIS kann helfen, Abwasserleitungen, Pumpstationen, Schächte und weitere Anlagen besser zu verwalten. Es kann Wartungsarbeiten unterstützen und dazu beitragen, Probleme schneller zu erkennen.
Auch für langfristige Planung ist ein digitales Abwassernetz wichtig. Wenn neue Baugebiete entstehen, Kapazitäten geprüft oder Sanierungen geplant werden müssen, sind genaue georäumliche Informationen unerlässlich.
Regenwassernetze als Teil der integrierten Infrastruktur
Das Projekt umfasst auch Regenwassernetze. Diese sind besonders wichtig für den Umgang mit starken Niederschlägen, Oberflächenwasser und möglichen Überflutungen.
Die digitale Einbindung von Regenwasserinfrastruktur kann helfen, Risiken besser zu verstehen und Maßnahmen gezielter zu planen. Wenn Regenwasserkanäle, Einläufe, Leitungen und Abflusspunkte georeferenziert vorliegen, kann die Verwaltung fundiertere Entscheidungen treffen.
Die Aufnahme von Regenwassernetzen zeigt, dass das Projekt umfassend angelegt ist. Es geht nicht nur um Trinkwasser oder Abwasser, sondern um ein integriertes Verständnis kommunaler Wasserinfrastruktur.
Enterprise GIS als organisatorische Plattform
Die Entwicklung einer Enterprise-GIS-Infrastruktur ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vereinbarung. Ein Enterprise GIS ist mehr als eine einzelne Kartensoftware. Es ist eine organisationsweite Plattform, die Daten, Nutzer, Prozesse und Anwendungen miteinander verbindet.
Für NDLGO bedeutet dies, dass verschiedene Abteilungen und Funktionen auf eine gemeinsame georäumliche Datenbasis zugreifen können. Technische Teams, Planer, Kundendienst, Management und andere Bereiche können dadurch besser koordiniert arbeiten.
Eine solche Plattform kann die interne Zusammenarbeit verbessern. Sie kann vermeiden, dass Daten mehrfach gepflegt werden oder Abteilungen mit unterschiedlichen Informationsständen arbeiten.
Schulung des Personals
Die Schulung des Personals ist ausdrücklich Teil des Projekts. Das ist entscheidend, weil digitale Transformation nicht allein durch Software oder Datenbanken gelingt. Mitarbeiter müssen die neuen Systeme verstehen, anwenden und in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren können.
Schulung kann sicherstellen, dass die neue GIS-Infrastruktur tatsächlich genutzt wird. Sie hilft den Beschäftigten, Daten korrekt zu erfassen, Informationen zu interpretieren und neue digitale Werkzeuge in Entscheidungsprozesse einzubinden.
Ohne Personalentwicklung besteht die Gefahr, dass moderne Systeme nur begrenzt Wirkung entfalten. Deshalb ist die Schulung ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.
EYATH bringt Fachwissen aus Thessaloniki ein
Die Thessaloniki Water Supply and Sewerage Company bringt ihre Expertise in das Projekt ein. EYATH verfügt über Erfahrung in der Verwaltung von Wasser- und Abwassersystemen sowie im Einsatz geografischer Informationssysteme.
Managing Director Anthimos Amanatidis erklärte nach der Unterzeichnung, dass die Herausforderungen der heutigen Zeit nur durch Partnerschaften und Zusammenarbeit bewältigt werden könnten. Ziel sei es, Wasser- und Abwasserdienstleistungen für die Regionen zu sichern.
Diese Aussage unterstreicht den partnerschaftlichen Charakter der Vereinbarung. EYATH soll NDLGO in bestimmten Bereichen unterstützen, während EYATH nach den Worten von Amanatidis in anderen Bereichen auf die Technologie der NDLGO blickt.
Gegenseitiger Nutzen der Partnerschaft
Amanatidis bezeichnete die Zusammenarbeit als Partnerschaft auf Grundlage gegenseitigen Nutzens. EYATH könne NDLGO in bestimmten Bereichen unterstützen, während EYATH in anderen Bereichen auf die Technologie der NDLGO schaue.
Diese Aussage ist wichtig, weil sie die Kooperation nicht als einseitigen Wissenstransfer beschreibt. Vielmehr soll ein Austausch entstehen, von dem beide Organisationen profitieren können.
Amanatidis verwies zudem darauf, dass EYATH ebenfalls expandiert habe und ganze Regionen übernehme. Vor diesem Hintergrund könne die Zusammenarbeit mit NDLGO auch für EYATH wertvolle Erkenntnisse bringen.
Hoffnung auf Ausweitung der Zusammenarbeit
Der Managing Director von EYATH zeigte sich zuversichtlich, dass die Kooperation in den kommenden Jahren nicht nur gedeihen, sondern auch auf weitere Bereiche ausgeweitet werden könne.
Damit wird der Vertrag als Beginn oder Verstärkung einer längerfristigen Partnerschaft dargestellt. Die aktuelle Vereinbarung betrifft vor allem GIS, Datenintegration, Netzmanagement und organisatorische Unterstützung. Künftig könnten weitere Themen hinzukommen.
Die Pressemitteilung nennt keine konkreten zusätzlichen Bereiche. Die Aussage zeigt jedoch, dass beide Seiten Potenzial für eine breitere Zusammenarbeit sehen.
Asset Management als weiterer Schwerpunkt
Neben GIS soll EYATH auch Expertise im Bereich Asset Management einbringen. Asset Management bedeutet in diesem Zusammenhang die systematische Verwaltung von Anlagen und Infrastrukturwerten.
Für Wasser- und Abwassernetze ist Asset Management besonders wichtig. Leitungen, Pumpen, Schächte, Stationen und andere Anlagen müssen erfasst, bewertet, gewartet und erneuert werden. Gute Daten helfen dabei, Investitionen zu planen und Prioritäten zu setzen.
Wenn Asset Management mit GIS verbunden wird, können technische Daten räumlich verknüpft werden. Dadurch wird sichtbar, welche Anlagen wo liegen, in welchem Zustand sie sind und welche Maßnahmen notwendig sein könnten.
Kundenbetreuung als Teil der Modernisierung
Die Zusammenarbeit umfasst auch den Bereich Customer Care, also Kundenbetreuung. Dies zeigt, dass die Modernisierung nicht nur interne technische Abläufe betrifft, sondern auch den Kontakt zu Bürgern und Nutzern.
Eine bessere digitale Infrastruktur kann Kundenservice unterstützen. Wenn Informationen zu Netzen, Störungen oder Anschlüssen schneller verfügbar sind, können Anfragen effizienter bearbeitet werden.
Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Kundendienstmaßnahmen. Sie macht jedoch deutlich, dass EYATHs Expertise auch in diesem Bereich genutzt werden soll.
Optimierung von Geschäftsprozessen
Ein weiterer Bestandteil ist die Optimierung von Geschäftsprozessen. Damit wird die organisatorische Dimension des Projekts betont.
Digitale Systeme bringen den größten Nutzen, wenn sie mit klaren, effizienten Arbeitsabläufen verbunden sind. Wenn Daten digitalisiert werden, aber Prozesse unverändert langsam oder unkoordiniert bleiben, bleibt das Potenzial begrenzt.
Deshalb ist Prozessoptimierung ein wichtiger Bestandteil der Modernisierung. Sie kann helfen, Verantwortlichkeiten klarer zu definieren, Abläufe zu beschleunigen und Ressourcen effizienter einzusetzen.
Bessere Entscheidungen durch bessere Daten
NDLGO-Präsident Yiorkadjis sagte, digitale Transformation ermögliche schnellere und fundiertere Entscheidungen. Dies ist einer der wichtigsten praktischen Vorteile des Projekts.
Gute Entscheidungen im Infrastrukturmanagement hängen von zuverlässigen Informationen ab. Wo liegt eine Leitung? Wie alt ist sie? Welche Schäden gab es? Welche Kunden sind betroffen? Welche Arbeiten sind geplant? Welche Alternativen bestehen?
Ein modernes GIS kann solche Informationen zusammenführen und visualisieren. Dadurch können Verantwortliche Entscheidungen nicht nur schneller, sondern auch auf besserer Grundlage treffen.
Effektivere Reaktion auf Bürgerbedürfnisse
Yiorkadjis betonte außerdem, dass die NDLGO durch digitale Transformation effektiver auf die Bedürfnisse der Bürger reagieren könne. Das ist ein zentrales Ziel lokaler Regierungsorganisationen.
Bürger erwarten zuverlässige Versorgung, schnelle Reaktion bei Störungen, transparente Abläufe und effizienten Service. Ein modernes Netzmanagement kann dazu beitragen, diese Erwartungen besser zu erfüllen.
Wenn Infrastrukturinformationen aktuell und digital verfügbar sind, können Probleme schneller lokalisiert und Maßnahmen besser koordiniert werden. Das kann sich langfristig positiv auf Servicequalität und Reaktionszeiten auswirken.
Wasserressourcen unter wachsendem Druck
Der NDLGO-Präsident verwies auf wachsende Herausforderungen im Management von Wasserressourcen. Die Pressemitteilung nennt keine Details zu diesen Herausforderungen. Dennoch zeigt die Aussage, dass Wasserverwaltung zunehmend komplexer wird.
Moderne Lösungen werden nötig, wenn Ressourcen effizient genutzt, Netze zuverlässig betrieben und Infrastruktur nachhaltig verwaltet werden sollen.
Digitalisierung ist dabei ein zentrales Werkzeug. Sie kann helfen, vorhandene Informationen besser zu nutzen, Entscheidungen zu verbessern und technische Systeme effektiver zu steuern.
Bedeutung für Nikosia
Für den Distrikt Nikosia ist das Projekt von erheblicher Bedeutung. Die NDLGO ist für lokale Regierungsaufgaben im Bezirk zuständig und muss zentrale Infrastrukturen zuverlässig verwalten.
Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetze gehören zu den grundlegenden Versorgungssystemen. Eine bessere digitale Verwaltung dieser Netze kann die Leistungsfähigkeit der Organisation erhöhen.
Das Projekt soll dazu beitragen, eine moderne digitale Infrastruktur aufzubauen, die langfristig Verwaltung und Service verbessert.
Bedeutung für regionale Zusammenarbeit
Die Kooperation zwischen NDLGO und EYATH zeigt auch, wie regionale Organisationen im östlichen Mittelmeer voneinander lernen können. Eine zyprische lokale Regierungsorganisation arbeitet mit einem griechischen Wasserversorgungs- und Abwasserunternehmen zusammen.
Diese Zusammenarbeit baut auf gemeinsamer Erfahrung im Wassermanagement auf. Sie zeigt, dass technische und administrative Herausforderungen nicht isoliert gelöst werden müssen. Partnerschaften können Wissen, Systeme und Verfahren austauschen.
Bedeutung für moderne Wasserverwaltung
Wasserverwaltung wird zunehmend datengetrieben. Moderne Organisationen müssen wissen, wo ihre Infrastruktur liegt, wie sie funktioniert, welche Risiken bestehen und wo Investitionen nötig sind.
GIS-Systeme sind dafür ein zentrales Werkzeug. Sie ermöglichen eine räumliche Sicht auf Infrastruktur und verbinden technische Informationen mit geografischer Lage.
Das Projekt zwischen NDLGO und EYATH setzt genau hier an. Es soll die Grundlage für eine bessere, integrierte und digitale Wasserverwaltung schaffen.
Keine Angaben zu einzelnen technischen Systemen
Die Pressemitteilung nennt keine konkreten Softwareprodukte, Anbieter oder technischen Spezifikationen. Sie spricht allgemein von einer Enterprise-GIS-Infrastruktur, einer einheitlichen georäumlichen Datenbank und der Digitalisierung verfügbarer Daten.
Nicht genannt werden:
- konkrete Softwareplattformen,
- technische Systemarchitektur,
- Zeitplan einzelner Projektphasen,
- Anzahl der zu digitalisierenden Anlagen,
- genaue Datenmengen,
- konkrete Leistungsindikatoren,
- geplante öffentliche Anwendungen,
- mögliche Bürgerportale.
Der Artikel bleibt daher bei den Angaben, die in der Mitteilung enthalten sind.
Vertragspartner und Unterzeichner
Die Unterzeichnung erfolgte durch mehrere Vertreter beider Organisationen. Für die NDLGO unterzeichneten Präsident Constantinos Yiorkadjis, General Manager Konstantinos Parmaklis und Financial Director Antonis Antoniou. Für EYATH unterzeichnete Managing Director Anthimos Amanatidis.
Diese Unterzeichner zeigen, dass das Projekt sowohl politisch-administrative als auch organisatorische und finanzielle Bedeutung hat. Die Beteiligung des Finanzdirektors auf NDLGO-Seite unterstreicht zudem den formalen und wirtschaftlichen Charakter des Vertrags.
Zusammenhang mit Wassermanagement-Kooperation
Das Projekt folgt auf eine frühere Vereinbarung zur Stärkung der Zusammenarbeit im Wassermanagement. Das Memorandum of Understanding aus dem vergangenen Mai legte die Grundlage.
Der nun geschlossene Vertrag zeigt, dass diese Zusammenarbeit konkret weitergeführt wird. Die Digitalisierung des Netzmanagements ist ein praktischer Schritt innerhalb einer breiteren Kooperation.
Ein Projekt mit langfristiger Wirkung
Die Wirkung des Projekts dürfte nicht auf die Vertragslaufzeit beschränkt sein. Wenn Daten digitalisiert, Systeme aufgebaut und Personal geschult sind, können die Ergebnisse langfristig genutzt werden.
Ein modernes GIS wird zur dauerhaften Infrastruktur einer Organisation. Es kann laufend aktualisiert und erweitert werden. Es kann neue Projekte unterstützen, Wartung erleichtern und künftige Investitionsentscheidungen verbessern.
Damit hat das Projekt das Potenzial, die Arbeitsweise der NDLGO nachhaltig zu verändern.
Überblick über die wichtigsten Fakten
Die wichtigsten Fakten der Mitteilung lauten:
Die Nicosia District Local Government Organisation und die Thessaloniki Water Supply and Sewerage Company haben am Dienstag einen Vertrag unterzeichnet. Der Vertrag hat einen Wert von 257.699 Euro und eine Laufzeit von 38 Monaten.
Ziel ist die Nutzung der EYATH-Expertise im Bereich geografischer Informationssysteme. Die Zusammenarbeit soll eine moderne und integrierte Geoinformationsumgebung schaffen, mit der NDLGO ihre Netze und Infrastruktur besser erfassen, überwachen und verwalten kann.
Das Projekt umfasst die Digitalisierung und Integration verfügbarer Daten zu Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetzen, die Schaffung einer einheitlichen georäumlichen Datenbank, die Entwicklung einer Enterprise-GIS-Infrastruktur und die Schulung des Personals.
Darüber hinaus wird EYATH Know-how in Asset Management, Kundenbetreuung und Prozessoptimierung einbringen. Die Zusammenarbeit folgt auf ein Memorandum of Understanding, das beide Organisationen im Mai zur Stärkung ihrer Kooperation im Wassermanagement unterzeichnet hatten.
Fazit: NDLGO setzt auf digitale Infrastruktur für bessere Netzverwaltung
Mit dem Vertrag zwischen der Nicosia District Local Government Organisation und der Thessaloniki Water Supply and Sewerage Company beginnt ein wichtiger Schritt zur digitalen Aufrüstung des Netzmanagements im Distrikt Nikosia. Die Vereinbarung im Wert von 257.699 Euro und mit einer Laufzeit von 38 Monaten soll die Expertise von EYATH im Bereich geografischer Informationssysteme nutzbar machen.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer modernen, integrierten Geoinformationsumgebung. Diese soll der NDLGO helfen, ihre Wasser-, Abwasser- und Regenwassernetze besser zu erfassen, zu überwachen und zu verwalten. Durch eine einheitliche georäumliche Datenbank, Enterprise-GIS-Infrastruktur und Mitarbeiterschulungen soll die Organisation langfristig leistungsfähiger werden.
NDLGO-Präsident Constantinos Yiorkadjis betonte, dass die wachsenden Herausforderungen im Wassermanagement moderne Lösungen erforderlich machen. Digitale Transformation sei der Weg, um Infrastruktur besser zu verwalten, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen und effektiver auf die Bedürfnisse der Bürger zu reagieren.
EYATH-Managing Director Anthimos Amanatidis hob den Wert von Partnerschaften hervor. Nur durch Kooperation könnten die Herausforderungen der heutigen Zeit bewältigt und Wasser- sowie Abwasserdienstleistungen für die Regionen gesichert werden. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als gegenseitig vorteilhaft und zeigte sich zuversichtlich, dass sie in den kommenden Jahren wachsen und auf weitere Bereiche ausgeweitet werden könne.
Das Projekt ist damit mehr als eine technische Modernisierung. Es ist ein Schritt hin zu datenbasierter Verwaltung, besserer Infrastruktursteuerung, effizienteren Prozessen und moderneren Dienstleistungen für Bürger im Distrikt Nikosia.
Quelle: CYPRUS NEWS AGENCY (CNA)
